Im Aufbruch

Laeiszhalle, Kleiner Saal

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Lieder ohne Worte – Duetto, Frühlingslied, Venezianisches Gondellied, Spinnerlied
– Juhani Lagerspetz –

Carl Maria von Weber (1786-1826)
Sonate für Violine und Klavier C-Dur op. 10 Nr. 6
– Mark Gothoni, Juhani Lagerspetz –

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Klaviertrio c-Moll op. 66
– Juhani Lagerspetz, Mark Gothoni, Niklas Schmidt –

Concert break

Antonín Dvořák (1841-1904)
Largo aus der Symphonie Nr. 9 op. 95 “Aus der Neuen Welt”, arr. für Flöte, Klarinette und Klavier von Corinna Soeller
– Patrick Gallois, Michel Lethiec, Juhani Lagerspetz –

Robert Schumann (1810-1856)
Fünf Stücke im Volkston für Klavier und Violoncello op. 102

Nadia Boulanger (1887-1979)
Trois Pièces für Violoncello und Klavier (1914)
– Arto Noras, Juhani Lagerspetz –

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Finale aus Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier B-Dur op. 11 “Gassenhauertrio”
– Michel Lethiec, Niklas Schmidt, Juhani Lagerspetz –

„Im Aufbruch“ zeichnet musikalische Wege zwischen Bewegung, Öffnung und neuer Klangsprache nach. Mendelssohns Lieder ohne Worte entfalten eine Vielzahl von Charakteren – von dialogischer Nähe bis zu flirrendem Antrieb. Webers Violinsonate verbindet klassische Form mit lebendiger Ausdruckskraft, bevor Mendelssohns Klaviertrio c-Moll op. 66 eine gesteigerte Dringlichkeit und emotionale Weite erreicht. Im zweiten Teil weitet sich der Horizont: Dvořáks Largo eröffnet einen Raum der Erinnerung und Sehnsucht, Schumanns Stücke im Volkston suchen bewusst die Nähe zum Einfachen, während Nadia Boulanger eine neue, konzentrierte Klangsprache einführt. Beethovens „Gassenhauertrio“ beschließt den Abend mit einer Bewegung, die Leichtigkeit und Struktur miteinander versöhnt.