Ausklang in die Weite

Elbphilharmonie, Kleiner Saal

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Trois Fantaisies ou Caprices für Klavier op. 16
– Alon Goldstein –

Carl Maria von Weber (1786-1826)
Klavierquartett B-Dur op. 8 (1809)
– Juhani Lagerspetz, Mark Gothoni, Anna-Kreetta Gribajcevic, Arto Noras –

Concert break

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Fantasie für Bläserquintett f-Moll KV 608 „Ein Orgelstück für eine Uhr“
– 5um3 – Holzbläserquintett –

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467, bearb. für Klavier, Streichquartett und Kontrabass
von Ignaz Lachner

– Alon Goldstein, Fine Arts Quartet, Jens Bomhardt –

Stephen Montague (*1943)
Thule Ultima for woodwind quintet (1999)
– 5um3 – Holzbläserquintett –

Das Abschlusskonzert öffnet den Raum für Weite, Fantasie und klangliche Perspektiven. Mendelssohns Fantaisies ou Caprices verbinden Freiheit und Form, während Webers Klavierquartett einen Blick auf die Anfänge romantischer Klangsprache wirft. Mozarts Fantasie KV 608 erscheint als eindrucksvolle Klangarchitektur, die sich in der kammermusikalischen Fassung seines Klavierkonzerts KV 467 zu einem Zustand von Leuchtkraft und innerer Ruhe erweitert. Mit Stephen Montagues Thule Ultima öffnet sich schließlich ein moderner Horizont – ein Ausklang, der das Festival in einen weiten, offenen Klangraum entlässt.