Triumph der Tasten

Elbphilharmonie, Kleiner Saal

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Fantasie „Sonate écossaise“ fis-Moll op. 28
Lied ohne Worte für Klavier fis-Moll op. 67.2

Ignacy Jan Paderewski (1860-1941)
Melodie Ges-Dur op. 16 Nr. 2

Béla Bartók (1881-1945)
Drei Burlesken op. 8c

Maurice Ravel (1875-1937)
La Valse – Poème chorégraphique pour Orchestre, Fassung für Klavier
– Shion Ota –

Concert break

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73, Kammerfassung von Vinzenz Lachner
– Annika Treutler, Jiyoon Lee, Matthias Lingenfelder, Anna-Kreetta Gribajcevic, Niklas Schmidt, Jens Bomhardt –

„Triumph der Tasten“ rückt das Klavier als vielseitiges Ausdruckszentrum in den Fokus. Mendelssohns Fantasie op. 28 verbindet freie Form mit innerer Geschlossenheit, während seine Lieder ohne Worte und Paderewskis Melodie eine lyrische, gesangliche Dimension eröffnen. Mit Bartóks Burlesken tritt eine schärfere, rhythmisch pointierte Klangsprache hinzu, die das Ausdrucksspektrum erweitert. Ravels La Valse verdichtet diese Entwicklungen zu einem schillernden Strudel zwischen Eleganz und Abgrund. In Beethovens fünftem Klavierkonzert – in kammermusikalischer Gestalt – kulminiert der Abend schließlich in einer Musik von monumentaler Klarheit und strahlender Energie.