Nobuko Imai

Nobuko Imai studierte an der Toho Musikhochschule in Tokio sowie an der Yale University und der Juilliard School of Music in den USA. Sie war in den beiden bedeutendsten Wettbewerben für Viola erfolgreich: Beim ARD-Wettbewerb in München und beim Internationalen Violawettbewerb in Genf. Sie unterrichtete zwanzig Jahre lang an der Hochschule für Musik Detmold, danach am Konservatorium von Amsterdam, später in Genf und in Sion und seit 2007 in Kronberg. Imai ist künstlerische Beraterin der Casals Hall in Tokio.

Imai war Mitglied des Vermeer Quartetts, bevor sie 2002 das Michelangelo Quartett gründete. Sie arbeitete in kammermusikalischen Projekten mit Solisten wie Martha Argerich, Midori, Murray Perahia, Gidon Kremer, Yo-Yo Ma, Itzhak Perlman, András Schiff und Isaac Stern zusammen und konzertierte mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem London, Boston, Chicago, und dem NHK Symphony Orchestra.

1996 wurde ihr der Suntory Hall Arts Prize, die höchste kulturelle Auszeichnung Japans, verliehen.