Die Vollendung

Elbphilharmonie, Kleiner Saal

Ludwig van Beethoven (1770-1827) – Streichtrio G-Dur op. 9,1
– Matthias Lingenfelder, Hartmut Rohde, Niklas Schmidt –

Paul Taffanel (1844-1908) – Bläserquintett g-Moll
– José-Daniel Castellon, Jean-Louis Capezzali, Michel Lethiec, André Cazalet, Carlo Colombo –

Pause

Franz Schubert (1797-1828) – Sinfonie Nr. 8 h-Moll D.759 “Unvollendete”, arr. Für Streichquintett und Bläserquintett von David Walter

Mendelssohn Festival Finale (2015-2023) – An der schönen grauen Elbe, von Schubert bis Strauss, ein Arrangement von Fredrik Schwenk
– Matthias Lingenfelder, Sebastian Schmidt, Hartmut Rohde, Niklas Schmidt, Jens Bomhardt, José-Daniel Castellon, Jean-Louis Capezzali, Michel Lethiec, André Cazalet, Carlo Colombo –

Das Festivalfinale rückt Formationen in den Vordergrund, die lange im Schatten des kammermusikalisch dominierenden Streichquartetts standen. Die Streichtrios aus Beethovens jungen Jahren, darunter op. 9.1, gehören zu den Stücken, die man eher selten zu hören bekommt. Eine weitere Gattung, die sich erst allmählich einen Platz an der Seite des Streichquartetts errang, ist das Holzbläserquintett. Auch wenn die Kompositionen für Bläserquintette in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder zurückgingen, widmete sich Paul Taffanel ausgiebig dieser Gattung. Fünf Musiker:innen des IMF Festivals bringen sein Bläserquintett in g-Moll zum Klingen. Um Schuberts „Unvollendete“ ranken sich Rätsel. Bis heute gibt es keine endgültige Antwort darauf, warum die Sinfonie Fragment geblieben ist. Doch unbestritten ist, dass Schubert ein Werk hinterlassen hat, das man schwerlich „unvollendet“ nennen möchte. Für ein furioses Festivalfinale sorgen gleich 10 Musiker:innen, von Streichern bis Bläsern, mit der „Uraufführung“ von „An der schönen grauen Elbe”, eine Hommage an die Hansestadt Hamburg mit Melodien von Franz Schubert bis Johann Strauss in einem Arrangement von Fredrik Schwenk. Tanzen Sie mit!