Régis Pasquier

Régis PasquierDer Geiger Régis Pasquier stammt aus einer namhaften Musikerfamilie. Er gewann 1958 den ersten Preis für Violine und Kammermusik am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Bei seinem Debut in New York zwei Jahre später wurde er von Zino Francescatti gehört und nahm mit ihm Bachs Concerto für zwei Violinen auf. Seitdem wurde er in den Kreis der weltweit größten Geiger aufgenommen. Zwischen 1977 und 1986 war er Erster Geiger des Orchestre National de France. Er spielt auch mit den namenhaftesten Orchestern, besonders in den Vereinigten Staaten mit der Cleveland Philharmonie unter die Leitung von George Szell.

Régis Pasquier wurde mit zahlreichen Auszeichnungen in Frankreich geehrt, z.B. mit dem Preis der Académie du Disque Française, dem George Enescu Preis und dem Charles Cros Preis im Jahre 1988. 1985 wurde er Chevalier des Arts et des Lettres (Orden der Künste und der Literatur) und Professor für Violine und Kammermusik am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Seine Discographie ist sehr umfassend und seine Aufnahmen der Sonaten und des Violinkonzerts Prokofievs sind sehr gefeiert worden.

Régis Pasquier besucht regelmäßig Japan, Belgien, die Schweiz, Kanada, Südamerika und die Vereinigten Staaten. Er genießt einen hohen Ruf als Kammermusiker von besonderer Sensibilität. Er hat eines der meist gefragten Piano-Trios zusammen mit Jean-Claude Pennetier und Roland Pidoux gegründet, sowie ein Streichtrio zusammen mit seinem Bruder Bruno Pasquier und Roland Pidoux. Er spielt eine wunderbare Geige von Giuseppe Guarneri del Gesù (Cremona, 1734).

 

Erleben Sie ihn im Forum der Hochschule für Musik und Theater:

2014, 16. September um 21 Uhr:
Maurice Ravel (1875-1937): Sonate für Violine und Klavier

2014, 17. September um 21 Uhr:
Wolfgang A. Mozart (1756-1791): Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello A-Dur KV 581

2014, 18. September um 21 Uhr:
George Enescu (1881-1955): Sonate Nr.3 a-Moll „dans le caractère populaire roumain“ op. 25 (1926)

2014, 20. September um 21 Uhr:
Luigi Cherubini (1760-1842): Streichquintett e-Moll

2014, 21. September um 21 Uhr: „Marius-Konzert“:
Felix Mendelssohn (1809-1847): Oktett für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli Es-Dur op. 20

2014, 22. September um 21 Uhr:
Franz Schubert (1797-1828): Fantasie für Violine und Klavier C-Dur D. 934