Michael Rieber

Michael RieberMichael Rieber wurde 1967 in Tübingen geboren. Sein Kontrabassstudium absolvierte er an der Musikhochschule Stuttgart. 1988 erhielt er beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ einen ersten Bundespreis und wurde nur kurze Zeit später, bereits mit 22 Jahren, Mitglied des Radio-Sinfonie-Orchesters des SWR Stuttgart. Von hier aus wechselte er 1997 als 1. Solo-Kontrabassist zum Orchester der Bayerischen Staatsoper nach München und ist nun, ebenfalls als 1. Solo-Kontrabassist, im NDR Sinfonieorchester Hamburg tätig. Dort wurde er 2007 zudem als Professor für Kontrabass an die Hochschule für Musik und Theater berufen.

Neben seiner Orchesterarbeit widmet sich Michael Rieber intensiv dem solistischen Spiel auf dem Kontrabass. Er ist ein gefragter Solist auf diesem, bis heute im Konzertsaal eher selten gehörten Instrument. Er konzertiert regelmäßig nicht nur mit diversen Orchestern, sondern auch im Duo mit dem Pianisten Götz Schumacher und der Harfenistin Marina Paccagnella.

Sein umfangreiches Repertoire umfasst sowohl Originalliteratur als auch zahlreiche, zum großen Teil selbst verfasste Transkriptionen vom Barock bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten, was auch durch mehrere CD-Einspielungen dokumentiert ist.

Michael Rieber spielt einen Kontrabass des italienischen Geigenbaumeisters Pietro Pallotta aus dem Jahre 1819.

Michael Rieber (Website): http://www.michaelrieber-kontrabass.de/

 

Erleben Sie ihn im Forum der Hochschule für Musik und Theater:

2014, 15. September um 21 Uhr:
Adolf Mišek (1875-1955): Sonate für Kontrabass und Klavier A-Dur op. 5
Giovanni Bottesini (1821-1889): Fantasia „La Sonnambula“ für Kontrabass und Klavier Elegie Nr. 1 D-Dur für Kontrabass und Klavier

2014, 18. September um 19 Uhr:
C.D. von Dittersdorf (1739-1799): Duetto für Viola und Kontrabass Es-Dur
Gioachino Rossini (1792-1868): Duetto für Violoncello e Contrabasso D-Dur

2014, 19. September um 21 Uhr:
Antonín Dvorák (1841-1904): Quintett für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass G-Dur op.77

2014, 20. September um 21 Uhr:
Felix Mendelssohn (1809-1847): Sextett für Violine, zwei Violen, Cello, Kontrabass und Klavier D-Dur op.110

2014, 22. September um 21 Uhr:
Franz Schubert (1797-1828): Quintett für Klavier, Violine, Viola, Cello und Kontrabass A-Dur D.667